Sonntag, 29. April 2007

Skike

Dieses Wochenende kam ich in den Genuss, Skike zu testen. Es fühlt sich (für mich als Gelegenheits Langläufer) wie langlaufen an. Man muss sich aber nicht nur auf Asphaltstrassen beschränken, sondern kann auch ohne Probleme Kieswege oder anderes unebenes Gelände befahren.

Hier ein paar Impressionen:



Freitag, 27. April 2007

Fourth Day (Afternoon) - Processes and Pattern

Ich bin wohl etwas im Verzug. Gestern musste ich die JAX aber fluchtartig verlassen um mein Flugzeug noch zu erwischen. Und die heutigen Morgenstunden kämpfte ich noch mit Jet lag ;-)

Programm
- Patterns für Skriptsprachen
- myScrum

Patterns für Scriptsprachen
Dierk König (inzwischen King Groovy) zeigte einige Einsatzmöglichkeiten von Scriptsprachen. Er nennt diese Patterns, sie entsprechen aber nicht den herkömmlichen Software Pattern. Ein Auszug davon:
  • Alleskleber: Mit Scriptsprachen können mehrere Komponenten zusammengeklebt werden.
  • Weiches Herz: Fachliche Modelle auslagern (etwa das Regelwerk in Groovy halten)
  • Prototype: Mit Groovy schnell einen Prototypen erstellen (der auch gleich ausführbar ist)

Die Session machte noch weiter Lust, intensiver mit Groovy zu arbeiten. Ich werde in kommenden Tags sicher noch auf ein paar Pattern zurückkommen.

myScrum
Scrum ist eine bekannte Art der agilen SW-Entwicklung. Sie beschreibt einige Rollen und Vorgehen, soll sonst aber sehr flexibel sein. Rollen sind etwa:
- Product Owner: der Kunde
- Scrum Master: in etwa der Projektmanager
- das Team

Scrum kennt so genannte Sprints die nach Lehrbuch 30Tage dauern. In diesen Sprints werden die vorhin besprochenen Tasks des Product Owner implementiert. Wärend des Sprints werden keine Störungen mehr akzeptiert (dafür sorgt der ScrumMaster). Das Ziel ist es, nach diesem Sprint ein funktionierendes Produkt abzuliefern.
Wärend dieses Sprints trifft sich das Team täglich für ca. 15min. Jeder erklärt kurz, wo er steht und was er als nächstes tun wird. An einer öffentlichen Wand werden die anstehenden Tasks aufgehängt und eine Grafik verrät laufend die Anzahl noch übrigen Tasks.

Dass diese Lehrbuch Scrum-Vorgabe nicht in allen Firmen funktioniert ist klar. Der Referent macht aber aus Scrum myScrum und lässt es so individuell anpassen. So kann sicher an der Sprintlänge gefeilt werden. Wichtig aber, sei die räumliche Nähe des Teams. Seine Leute (6 Stück) sitzen alle zusammen in einem Büro. Er als ScrumMaster implementiere selber nicht, sondern zerlege die Anforderungen des Product Owners in handhabbare Stücke und bewahre das Team vor Störungen.

Der Referent (Markus Schramm) arbeitet sein 1995 mit Scrum und ist von dessen Erfolg überzeugt.

Say Goodbye
Zum Schluss wurden an der JAX07 noch ein paar Bücher, Messeeintritte und T-Shirts verlost. Mein favorisiertes Buch war nicht dabei - also gewann ich es auch nicht ;-)

Donnerstag, 26. April 2007

Fourth Day (Morning) - Sachen neben dem essentiellen Programmieren (aber nicht minder essentiell)

Programm:
- Maven 2
- Keynote zu JBuilder
- JGoodies

Maven 2
Ja, zu Maven ist soviel zu sagen, dass es einen Paradigmenwechsel zu Ant darstellt. Von den build-Skripts kommt man zu Projektkonfigurationen. Man erreicht damit viel mehr Standardisierung (so sind etwa die Verzeichnisstrukturen definiert, jedes Skript darf nur einen Autput, ein sogenanntes Artifact haben, etc.). Dafür erhält man aber aber eine viel sauberere Reportierung und Versionierung. Maven sorgt selber dafür, dass zu meinem Projekt das richtige jar-File in der richtigen Version gepackt wird. Es holt Open-Source Bibliotheken gar aus einem globalen Repository im Netz. Die Reporte beinhalten nicht nur den continuierlichen Build-Zyklus, sondern dazu gleich auch Javadoc, Code-Coverage und Bugreports.
Ich würde also den Referenten in seinem Statement unterstützen. Spart Zeit, steigert Qualität. Aber erst wenn es dann mal aufgesetzt und die Projekte von Ant migriert sind.

JBuilder - wo gehen IDEs hin?
David Intersimone von CodeGear sprach darüber, wie man vom Arbeiten mit einfachen Texteditoren und kompilieren auf der Konsole zu immer mächtigeren Tools gekommen ist. Heutzutage spielt dabei vor allem die Team-Kollaboration eine immer wichtigere Rolle. Heutige IDEs erlauben auch Chat, Bugreporting, Continuous Integration/Build gleich in der Entwicklungsumgebung drin. Seine Prognose, wohin es gehen wird ist:
  • SOA Unterstützung (Service Oriented Architecture)
  • Rich Client and AJAX
  • Embedded and Server Software in one
  • ganzer SW Prozess gleich in der IDE (siehe Jazz)
  • Concurrency Programming unterstützt durch IDE (siehe Concurrency)
  • Multi Language (programming and spoken) (siehe Birth of a Feader)
  • Team collaboration
  • Mashups (Komponenten grafisch zusammenklicken)

JGoodies
It's easy to programm Swing badly! Und genau das Gegenteil strebt Karsten Lentsch mit seinen Tools und Libraries von JGoodies an. Er zeigte ein paar Verbote und Gebote die man in Swing beachten sollte auf.
Verbote sind nach ihm:
  • Finger weg von Farben (wenn man keine Ahnung davon hat)
  • Nutze die Desktop Schriften
  • Icons sollen zum Desktop passen

Seine Gebote:
  • Möglichst alles Störende entfernen
  • Eine Konsistenz von Grösse, Reihenfolge und Schriften erreichen
  • viel Leerraum verwenden
  • Gruppieren, was zusammengehört
  • Borders weglassen

Auf seiner Seite finden sich einige weiterführende Artikel. War wirklich cool, zu sehen, was er mit solchen Regeln erreicht. Aus Swing werden so schöne Oberflächen, wie sie auch in Windows Vista zu sehen sind.

Third JAX Day - Cool Stuff Day

Programm:
Groovy - Dierk König
Keynote zu Web2.0 to Enterprise
Java-Technologien: cool but forgotten - Adam Bien
Derby, die Java DB
Keynote zu Concurrency
Birth of a feather: Zukunft der Programmiersprachen

Groovy
Dierk König und sein Groovy gewannen den JAX Innovation Award zu Recht. Groovy ist für Java Programmierer sehr intuitiv. Die Sprache ist dynamisch und läuft auf der Java VM. Vieles ist optional. Listen, Ranges und Maps können literal dargestellt werden. Es gibt Builders, die es erlauben, ganz einfach Swing Oberflächen oder HTML Seiten zu bauen. In einem Beispiel zeigte Dierk etwa, wie er schnell einen Flickr Betrachter in Groovy schusterte.

Java - cool Stuff
Cool war auch der Vortrag von Adam Bien. Er ging zwar in einem so hohen Tempo vor, dass er eine halbe Stunde zu früh mit seinen Folien fertig war (teilweise war es wie im Film). Ich konnte aber doch einige Sachen aufnehmen ;-) Adam zeigte FreeTTS und Sphinx, einen speech synthesizer resp. regognizer, mit welchen er offenbar zu Hause seine Heizung steuert. Er lasse sich so einfach die Heizungswerte vorlesen.
Ein zweiter grosser Teil in seinen Ausführungen war ein Teil über JINI, mit welchem er P2P Netze aufbaut. Die Idee kam ihm bei einem Gespräch mit Wissenschaftlern, die Vitaldaten von Wildschweinen sammelten. Wäre nun jedes Wildschwein ein Peer, so könnte jedes dem anderen seine Daten übertragen, wenn es mal in Reichweite wäre. Man müsste dann nur noch eines der Wildschweine fangen, um die Daten aller abzurufen. Das ganze klingt ein wenig nach einem intelligenten Schwarm (Frank Schätzing).
Ja und da wäre noch Sun SPOT zu erwähnen. Dieses electronical Gadget gibt es bei Sun (momentan erst in den USA) zu kaufen. Es lässt sich in Java programmieren, beinhaltet einen ARM920 Prozessor, diverse Sensoren (etwa einen Beschleunigungssensor!) und In/Outputs.

Derby
Ebenfalls ganz cool wäre die Embedded DB Derby, die nun Teil des JDK6.0 ist. Leider war der Referent etwas scheu und hat sich erst wieder beruhigt, als alle seine Folien abgespult waren. :-(

Keynotes - Web2.0 to the Enterprise und Java Concurrency
Dafür waren die Keynote Speaker um so viel sicherer. Rahul Patel zeigte sehr eindrücklich, wie Oracle Web2.0 in ihr internes Verwaltungssystem aufnahmen. Daraus ist WebCenter entstanden, der es in sich hat.
Biran Goetz von Sun zeigte nun auf, wie wichtig das Concurrency in der Java-Programmierung ist. Der ganze Umgang muss allerdings durch den Programmierer übernommen werden. Es gibt dabei keine Tool- und Runtime-Unterstützung.
  • Synchronize atomate Bereiche
  • defend race condition
  • deadlock vermeiden
So hat sich die Prognose von Sebastian Meyen bestätigt, dass Concurrency immer wichtiger wird. Brian zeigte auch einige andere Sprachen (viele aus dem dynamischen oder funktioalen Feld) die bereits gut mit Concurrency umgehen können. Man soll als Programmierer von diesen Konzepten lernen.

Birth of a Feather
Ein hochstehender Talk über die Zukunft der Progammiersprachen. Generell ist der Tenor zu Java als Platform und viele verschiedene Sprachen, die darauf aufsetzten (also ganz nach den Prognosen von Sebastian Meyen).

Mittwoch, 25. April 2007

Second JAX Day - AJAX and Eclipse

Programm:
- Eröffnung
- Keynote: Using the Right Tool for your Job (NetBeans)
- Testgetriebenes AJAX mit Johannes Link
- The Eclipse Way - Tobias Wagner
- Google Web Toolkit
- Keynote: SOA und Web2.0
- The Eclipse Way (2) - Martin Lippert
- From Eclipse to Jazz - Erich Gamma


Heute wurde die JAX07 offiziell durch Sebastian Meyen eröffnet. Seine Ansprache beinhaltet jedes mal auch eine Prognose über die Welt rund um Java! Er hat auch dieses Jahr wieder einige Trends aufzeigen können.

Vorerst einmal sagte er, dass Java die Schlacht gegen .Net gewonnen hat. Dies vor allem im Enterprise und dem Mobile Bereich. Da sei Java die Sprache der Wahl, wenn man etwas komplexere Software zu schreiben habe. Diese Aussage kam natürlich in der versammelten europäischen Java-Community gut an! Ferner wird Java als virtuelle Maschine immer mehr auch für andere Sprachen eine solide Basis werden. Neben Java als erste Sprache, setzten nun bereits dynamische Sprachen wie Groovy, Jhyton und JRuby darauf auf. Dabei wird aber auch immer wichtiger, dass die erstellten Programme mit den immer verbreiterten Multi-Core Prozessoren auskommen werden. Denn ein neuer Prozessor bedingt nicht unbedingt, dass die Applikation schneller laufen wird. Sie muss viel mehr in einzelne Threads zerlegt werden, damit die VM diese auf mehrere Cores verteilen kann (Concurrency).

Im Bereich AJAX, einem der zwei Hauptbereiche meiner heutigen Session Tour, werden die Libraries und Tools weiter verbessert und in ca. zwei Jahren wirkliche Reife erreicht haben. Doch bereits jetzt sind AJAX, SocialNetworking nicht mehr wegzudenken. Dazu gibt es an dieser JAX auch die Möglichkeit zu interagieren: JAX Flickr Group, JAX Blog und JAX zum MItbloggen

NetBeans
Mein zweiter Hauptbereich wird Eclipse und the Eclipse Way sein. Dazu hat Tim Boudreau von Sun gleich eine ziemlich schwache Werbeveranstalltung zu NetBeans gezeigt. Es fehlte an Inhalt. Ich weiss nun einzig, dass NetBeans eine gute Code Completion Funktion hat...

AJAX
Zu AJAX gab es gleich drei Sessions: AJAX Testgetrieben von Johannes Link, The Google Webtoolkit und SOA& Web2.0 der Software AG (da setze ich stillschweigend AJAX und Web2.0 gleich).

Johannes Link entwickelt AJAX mit Unterstüzung von JSMock (ähnlich zu EasyMock) und FIT. In FIT erstellt er ebenfalls wie Tammo Freese, eigene Fixtures, die direkt auf die Weboberfläche zugreifen können. (see JAX Blog)

Die Guys, die Google Web Toolkit zeigten, machten ihren Job sehr gut. Sie zeigten die Einfachheit dieses Toolkits, achteten aber auch kritisch auf seine Schwächen. (ausführlicher hier) So fehlt etwa noch die Typensicherheit, die seit JDK1.5 in Java drin ist. In der nächsten GWT Version sollte diese (und einige neue Widgets) implementiert sein. Es ist also ein einfaches, damit from Scratch eine Desktop-like Webapplikation zu erstellen. "Everything just works!" sais Google.

Die Keynote der Software AG über SOA und Web2.0 überzeugte mich eigentlich nur dank Björn Müller. Er spricht definitiv dieselbe Sprache wir ich. Björn zeigte, wie man mit Mashups von Webservices eine Applikation erstellen kann, auf der die Benutzer sehr einfach miteinander agieren können. So können sie via Webinterface Termine verwalten, Webkonferenzen halten, chatten, etc. Und dies alles auf derselben Oberfläche, völlig Desktop-like, aber eben doch im Webbrowser.

The Eclipse Way
Und dann war da noch der Eclipse-Way. Quasi die Art, wie das Team von Eclipse äusserst erfolgreich Software entwickelt. Sie haben es geschafft, die letzten sechs Jahre ihr Produkt immer pünktlich und in hoher Qualität auszuliefern. Eine Einführung gab Tobias Widmer aus dem IBM Rational Research Lab in Zürich. Martin LIppert zeigte, wie dieser Przess im eigenen Unternehmen verwendet werden kann. Und Erich Gamma (er hielt die Keynote) zeigte, wie IBM den Eclipse Way in ein Tool namens Jazz packt.

JAX Jogger nud Ballroom
Nach den vielen Sessions und Keynotes tat es ganz gut, durch den nahe gelegenen Park zu rennen. dazu wurden wir mit T-Shirts ausgerüstet - dass ja keiner verlohren geht.
Am Abend fand dann noch ein Balroom statt, an welchem man an diversen Rundtischen über verschiedene Themen diskutieren konnte. Ich unterhielt mich auf englisch über einige Aspekte der SW-Architektur (refresh my English).

Nun schmerzt mein Rücken, ich vermisse meinen verstellbaren Pult ;-)

Montag, 23. April 2007

First JAX Day - Workshop Day

Programm
Power Workshop: Fortgeschrittene Techniken der testgetriebenen Entwicklung (Tammo Freese)


Ich dachte, dass testgetriebene Entwicklung für mich nicht mehr sehr viel neues bringen kann, da ich mich nun seit einiger Zeit damit beschäftige. Tammo Freese belehrte mich aber eines besseren. Er zeigte eindrücklich, wie man Mockobjete, Scriptsprachen und eigene Fixtures für FIT verwenden kann. Zudem hat er den Fun beim implementieren von Code gezeigt, wenn man als "Treiber" einen FIT Test (Akzeptanztest) laufen hat.

Software hat nach Tammo zwei Qualitäten. Erst einmal sollte sie möglichst fehlerfreie Funktionalität bieten und zweitens sollte sie auch erweiter- und wartbar sein. Beides kann praktisch nur durch ein gutes Netz an Tests garantiert werden.

Akzeptanztests mit FIT
In einer ersten Übung implementierten wir durch einen Akzeptanztest getrieben einen Calculator. Es machte sehr viel Spass, Funktion um Funktion hinzuzufügen und die Defekte des Tests (ein FIT-Test) zu reduzieren. Ich merkte auch sehr rasch, wenn ich ein vorhin korrektes Feature wieder "kaputt" gemacht hatte. Leider aber wurde man durch diesen Test (eigentlich war es ja eine ganze Schwette von solchen Tests, dargestellt in einem HTML File) nicht dazu gezwungen, ein schönes Design zu erstellen. Schlussendlich landete alles in einer Klasse. -> Bad Smell nach Martin Fowler!

JUnit und Mockobjekte
Tammo brachte uns bei, dass solche Designschwächen meist ein Problem sei, wenn man zu grosse Schritte mache. Er führte uns in die Tiefen von JUnit und EasyMock (sollte ich mir dringendst genauer anschauen). Mockobjekte sind gewissermassen intelligente Attrappen. Sie simulieren eine definierte Schnittstelle, überprüfen aber auch, dass sie mit den richtigen aktuelle Parametern aufgerufen werden.

Legacy Code
Tammo kam nach dem mocking direkt auf die Real-Live-Probleme zu sprechen: dem Legacy Code. Legacy bedeutet in der SW-Entwicklung soviel wie: Software ohne automatisierte Tests. Dadurch sehr schwer zu verstehen, schlecht wartbar und somit äusserst anfällig auf neue Features und Bugfixes. Tammo zeigte Ansätze, mit denen es möglich ist, in solchen Code Tests einzuführen. Denn oftmals ist Legacy Code alles andere als testfreundlich. Möglichkeiten wären:
  • Methoden im Testfall überschreiben
  • Interfaces extrahieren (immer über die Schnittstelle zu programmieren)
  • neuer Konstruktor erstellen und parametrisieren
Genauere Hinweise findet man im Buch von M. Feathes "Working Effectively with Legacy Code".

Jemmy für GUI
Für Tests direkt auf der GUI Schicht (vorausgesetzt, man muss das wirklich tun), verwendete Tammo das Tool Jemmy. Jemmy kann man übrigens auch als eigenes Fixture in FIT integrieren und so die Akzeptanztest gleich auch auf das GUI wirken lassen.

Scriptsprachen zum Testen
Den Vorteil von Scriptsprachen habe ich noch nicht erkannt. Vielleicht helfen mir die weiteren Sessions über Groovy und Co. weiter.

Erkenntnisse
Für diesen Workshop wäre es super gewesen, wenn man zu zweit Pair Programming betrieben hätte. Das Ergebnis wäre fruchtbarer gewesen.
Das Buch "Testgetriebene Entwicklung mit JUnit und FIT" von Frank Westphal ist Gold wert. Es kann aus einem einfachen Entwickler einen guten testgetriebenen Entwickler machen!

Soviel für heute. Wetter und Essen waren gut.

Sonntag, 22. April 2007

Get Jaxed

In den nächsten Tagen werde ich die JAX07 in Wiesbaden besuchen. Mein Fokus richte ich vor allem auf:
  • Testgetriebene Entwicklung
  • The Eclipse Way und andere Prozesse
  • News um Java (Scripting, DB, Concurrency)
  • Web 2.0

Dienstag, 17. April 2007

Google Map als Routenplaner

Da habe ich was lustiges zum Google Map Routenplaner bekommen. Gib mal unter Google Maps die Route Berlin -> New York ein und betrachte Abzweigung 40 genauer.

Study Group

Per Zufall bin ich auf einen Artikel von Elisabeth und Eric Freeman gestossen. Die beiden Autoren von Head First Design Patterns schlagen vor, zu komplexeren Themen so genannte Study Groups zu bilden.

"Es bringe nicht viel, ein Buch über ein komplexes Thema einfach nur zu lesen. Man muss es studieren und sich intensiv damit auseinander setzten."

Für diese intensive Auseinandersetzung macht es Sinn, dies mit Gleichgesinnten zu tun. So beschäftigen sich etwa Studenten in der Gruppe mit den Hausaufgaben. Oder Projektteams mit möglichen Lösungen für ihre täglichen Probleme.

Allein der verbale Austausch fordert bereits eine intensive Betrachtung eines Themas. Denn das gelesene muss in eigene Worte gefasst und artikuliert werden.


Zur Bildung von Study Groups, kollektiven Lerngruppen, etc. braucht es:
  • einen Moderator
  • eine kleine Gruppe von Interessierten
  • einen Treffpunkt
  • etwas Zeit
  • etwas Vorbereitungsarbeit

Moderator
Der Moderator läd zur Veranstaltung ein, organisiert den Ablauf und befasst sich vor allem mit den sozialen Aspekten der Study Group. Dabei versucht er, alle Teilnehmer zur Diskussion zu bewegen, stellt Fragen und protokolliert den Ablauf.

Gruppe
Die Gruppe soll mit möglichst viel Motivation an der Veranstalltung teilnehmen und sich entsprechend vorbereiten.

Treffpunkt
Vom Sitzungzimmer über die Gartenwirtschaft ist hier alles möglich. Am besten geeignet ist ein runder Tisch, bei dem alle Teilnehmer "gleich berechtigt" sind. -> Ritter der Tafelrunde

Zeit
Am Besten ist ein fixer Termin einmal die Woche (etwa jeden Donnerstag Abend), an dem man sich für maximal 3 Stunden trifft.

Vorbereitung
In der Gruppe soll viel über das behandelte Thema diskutiert werden. Mögliche Einzelarbeiten müssen bereits im Vorfeld gemacht worden sein:
  • Durchlesen des Kapitels /Artikels
  • Vertiefen eines Themas
  • Vorbereiten eines Kurzvortrages
  • Notieren von Fragen

Inhalt der Diskussion
Bei typischen Diskussionsrunden über die klassische Literatur geht es vor allem darum, die verschiedenen Standpunkte des Autors gemeinsam zu ergründen. Dabei sind unterschiedliche Meinungen der Teilnehmer sehr erwünscht.

In Behandlungen von technischen Themen kann nach anderen Punkten vorgegangen werden:
  • Was halte ich vom gelesenen Kapitel / Artikel / Buch?
  • Welche Fragen habe ich dazu?
  • Können wir in der Gruppe ein Musterbeispiel erstellen?
  • Was sind pro und kontra?
Eine Study Group wird sich aber schnell von selber das optimale Vorgehen zurechtlegen. Der Moderator darf dazu ruhig hin und wieder neue Techniken einstreuen.
  • Six Thinking hats
  • Pro und Kontra Rede
  • Rollenspiel
  • kleinere Gruppenarbeiten zu Unterthemas
Schlussendlich liegt der Erfolg einer Study Group in den teilnehmenden Personen. Probier es selber aus!

Donnerstag, 12. April 2007

Bloggen ist gefährlich

Die Bestseller Autorin Kathy Sierra hat in ihrem Blog Morddrohungen erhalten. Daraufhin hat sie alle ihr öffentlichen Auftritte abgesagt und sich ganz in ihre Privatsphäre zurückgezogen. Kathy ist Autorin einiger Head First Bücher und Betreiberin der Javaranch.

Tim O'Reilly, der Besitzer des gleichnamigen Verlages und selber passionierter Blogger hat daraufhin einen Vorschlag zu Blog-Verhaltensregeln, einen Code of Conduct verfasst. Dieser wird momentan diskutiert.

Hoffen wir, dass Kathy ihre Kreativität trotzdem weiterhin mit der Welt teilt.

Sonntag, 8. April 2007

Monsteiner Bühlenhorn

An einem Sonntag gibt es doch nichts schöneres, als früh aufzustehen und einen Gipfel mit Skis zu erklimmen. ;-)

So war es auch heute.

Eigentlich wollte ich ein paar JO Leiter mitnehmen. Für viele war es aber zu kurzfristig. Schlussendlich waren wir zu dritt, aber nicht minder motiviert.

Wir starteten um 06:00Uhr in Monstein (schon dies schreckte wohl einige andere ab) und liefen zur Inneralp und dort durch die weite Mulde Bühlen auf das Bühlenhorn.
Leider machte das Wetter nicht ganz mit und während unserem Gipfelaufenthalt sahen wir keine 20m. Auch auf den ersten Meter der Abfahrt war die Sicht sehr schlecht. Im unteren Teil hellte es immer mehr auf, dafür war der Schnee an einigen Orten noch nicht ganz umgewandelt. Hin und wieder brachen die Skis durch die oberste Schneeschicht und warfen denjenigen, der obenauf stand etwas unsanft zu Boden ;-)

Aber was soll ich meckern, die Sonne kam, Osterhasen und Tee waren reichlich vorhanden. Ein gelungener Ausflug, obwohl Wetter und Schnee anfangs nicht auf unserer Seite standen.

-> Gipfelbuch

Samstag, 7. April 2007

Netzwerkeln

Von einem Arbeitskollegen habe ich den Tipp bekommen: "Melde dich doch auch bei XING an, da sind schon einige andere dabei!"

Ich habe schon früher mal darüber nachgedacht, mich bei einer solchen Netzwerk-Plattform zu registrieren. Irgendwie überwand ich mich aber nie.

Bis vor kurzem eben.

Jedenfalls bin ich nun dabei und fand bereits einige alte Schulkollegen, Militärkameraden und Tech-Alumnis. Mein Netz besteht bereits aus 19 bestätigten Kontakten und 685(!) Kontakten von Kontakten. Cool!?

Meine nächste Frage ist aber: "Was nützt es?"
Ich finde es zwar cool, einige Leute so wiedergefunden zu haben. Aber wie ziehe ich wirklichen Nutzen aus dem Netzwerk? Schliesslich suche ich ja nicht nach Aufträgen (ich bin ja ein glücklicher Arbeitnehmer). Ich werde dieser Frage mal nachgehen und einige aus meinem neuen Netzwerk fragen...

Dienstag, 3. April 2007

Vollmond Säntisabfahrt

Heute machten wir eine ganz spezielle Skiabfahrt.

Vom Säntis hinunter ins Toggenburg bei Vollmond.
Organisiert wurde dieses Event (15 Personen) von Sport Metzger.

Bei der Fahrt auf den Gipfel ist es noch hell und die Sonne schickt ihre letzten Strahlen zum Berg.


Über diese hügelige Landschaft wird es Richtung Toggenburg gehen.


Im unteren Teil liegt leider nur noch wenig Schnee.


Noch während des Nachtessen (Buffet und dazu musikalische Untermalung durch Appenzeller Musik) verschwindet die Sonne und es wird vorerst einmal ziemlich dunkel. Eigentlich kann sich nun niemand vorstellen, dass man da draussen noch Skifahren kann.

Doch nach einiger Zeit geht der Mond auf und die Sicht wird besser. Als wir später bei Stütze 2 aussteigen fühlt man sich eigentlich ganz wohl. Die Sicht ist gut, der Schnee oben sogar etwas pulvrig. Doch es wird noch einiges auf uns zukommen...

... ja leider ist es bald aus mit dem Pulver und der Schnee hat eine recht harte Kruste, durch die man in eine sehr matschige Unterschicht durchbricht. Das Vergnügen ist bei den meisten vorbei. Jetzt kostet es ziemlich viel Kraft, noch einigermassen anständige Kurven zu ziehen. Viele mussten gar die Fahnen streichen und schafften die Abfahrt nur noch mit Spitzkehren nach einer möglichst langen Schrägfahrt.

Aber noch nicht genug, im unteren Teil liegt so wenig Schnee, dass wir über eine Alpstrasse auf die andere Talseite laufen müssen. Dort kann man immerhin über einige Alpweiden und -strassen möglichst rasch Höhe hinter sich bringen.

Doch vor uns liegen nun noch einige sehr flache Stücke, die das vorankommen nicht einfacher machen. Immer öfters muss man kleinere Grassstücke überspringen oder gar Teilstücke zu Fuss bewältigen.

Plötzlich staunen einige nicht schlecht, als unser Taxibus in einem Wäldchen vor uns steht. Die Erleichterung ist förmlich zu spüren. Wir haben es geschafft! Aus den geplanten 30min sind zwar 90min geworden. Aber glücklich und zufrieden treten wir die Heimreise an.

Was sich in einer Woche so ansammelt...

Ich bin gerade erst zurück aus meinen Skiferien und das Postfach ist bereits wieder voll von interessanten Artikeln über das Web. Ein kleines Sammelsuirum möchte ich euch nicht vorenthalten:

PhotoVista Competition
Microsoft ist ja vielleicht nicht Traum aller Webnutzer. Aber sie haben für Vista (und für alle anderen Desktops auch) einige wunderschöne Hintergründe zusammengestellt. Die PhotoVista Competition hat eine Unmenge von Bildern versammelt.


ImageShack
Den Rekord im Upload von Bildern hält zweifelsohne ImageShack. Da lassen sich Images in wenigen Sekunden auf der Platte suchen und gleich hoch laden. Man erhält dann einen Link, auf den man von einer Webpage oder einem Mail darauf verweisen kann. Das Bild (max. 1.5MB) bleibt laut ImageShack unbegrenzte Zeit gespeichert.

Java emuliert PC
Mit Java emuliert die Uni Oxford einen PC, auf dem DOS läuft. Das kleine Demoapplet zeigt die DOS Konsole inklusive einiger alter DOS Spiele. Gefunden von Berger auf Heise.

Doodle
Kenn jemand Doodle noch nicht? Ein cooles online Tool, um gemeinsame Termine zu finden.

Sonntag, 1. April 2007

Hanengretji

Schon mal von diesem Berg gehört? Noch nie?
Ich bekam den Tipp von meinem Onkel, dass der Gipfel gleich hinter dem Grüeniberg einen schönen Aufstieg und auch eine pulvrige Abfahrt über den N-Hang zu bieten hat.
Und wir wurden nicht enteuscht. Die Abfahrt hatte allerdings schon einen leichten Deckel, was mit den Telemark ziemlich streng ist.


Die genaue Beschreibung gibts im Gipfelbuch.