Programm:
- Eröffnung
- Keynote: Using the Right Tool for your Job (NetBeans)
- Testgetriebenes AJAX mit Johannes Link
- The Eclipse Way - Tobias Wagner
- Google Web Toolkit
- Keynote: SOA und Web2.0
- The Eclipse Way (2) - Martin Lippert
- From Eclipse to Jazz - Erich Gamma
Heute wurde die JAX07 offiziell durch Sebastian Meyen eröffnet. Seine Ansprache beinhaltet jedes mal auch eine Prognose über die Welt rund um Java! Er hat auch dieses Jahr wieder einige Trends aufzeigen können.
Vorerst einmal sagte er, dass Java die Schlacht gegen .Net gewonnen hat. Dies vor allem im Enterprise und dem Mobile Bereich. Da sei Java die Sprache der Wahl, wenn man etwas komplexere Software zu schreiben habe. Diese Aussage kam natürlich in der versammelten europäischen Java-Community gut an! Ferner wird Java als virtuelle Maschine immer mehr auch für andere Sprachen eine solide Basis werden. Neben Java als erste Sprache, setzten nun bereits dynamische Sprachen wie Groovy, Jhyton und JRuby darauf auf. Dabei wird aber auch immer wichtiger, dass die erstellten Programme mit den immer verbreiterten Multi-Core Prozessoren auskommen werden. Denn ein neuer Prozessor bedingt nicht unbedingt, dass die Applikation schneller laufen wird. Sie muss viel mehr in einzelne Threads zerlegt werden, damit die VM diese auf mehrere Cores verteilen kann (Concurrency).
Im Bereich AJAX, einem der zwei Hauptbereiche meiner heutigen Session Tour, werden die Libraries und Tools weiter verbessert und in ca. zwei Jahren wirkliche Reife erreicht haben. Doch bereits jetzt sind AJAX, SocialNetworking nicht mehr wegzudenken. Dazu gibt es an dieser JAX auch die Möglichkeit zu interagieren:
JAX Flickr Group,
JAX Blog und
JAX zum MItbloggen NetBeansMein zweiter Hauptbereich wird Eclipse und the Eclipse Way sein. Dazu hat Tim Boudreau von Sun gleich eine ziemlich schwache Werbeveranstalltung zu NetBeans gezeigt. Es fehlte an Inhalt. Ich weiss nun einzig, dass NetBeans eine gute Code Completion Funktion hat...
AJAXZu AJAX gab es gleich drei Sessions: AJAX Testgetrieben von
Johannes Link, The Google Webtoolkit und SOA& Web2.0 der Software AG (da setze ich stillschweigend AJAX und Web2.0 gleich).
Johannes Link entwickelt AJAX mit Unterstüzung von JSMock (ähnlich zu EasyMock) und FIT. In FIT erstellt er ebenfalls wie Tammo Freese, eigene Fixtures, die direkt auf die Weboberfläche zugreifen können. (
see JAX Blog)
Die Guys, die Google Web Toolkit zeigten, machten ihren Job sehr gut. Sie zeigten die Einfachheit dieses Toolkits, achteten aber auch kritisch auf seine Schwächen. (ausführlicher
hier) So fehlt etwa noch die Typensicherheit, die seit JDK1.5 in Java drin ist. In der nächsten GWT Version sollte diese (und einige neue Widgets) implementiert sein. Es ist also ein einfaches, damit from Scratch eine Desktop-like Webapplikation zu erstellen. "Everything just works!" sais Google.
Die Keynote der Software AG über SOA und Web2.0 überzeugte mich eigentlich nur dank Björn Müller. Er spricht definitiv dieselbe Sprache wir ich. Björn zeigte, wie man mit Mashups von Webservices eine Applikation erstellen kann, auf der die Benutzer sehr einfach miteinander agieren können. So können sie via Webinterface Termine verwalten, Webkonferenzen halten, chatten, etc. Und dies alles auf derselben Oberfläche, völlig Desktop-like, aber eben doch im Webbrowser.
The Eclipse WayUnd dann war da noch der Eclipse-Way. Quasi die Art, wie das Team von Eclipse äusserst erfolgreich Software entwickelt. Sie haben es geschafft, die letzten sechs Jahre ihr Produkt immer pünktlich und in hoher Qualität auszuliefern. Eine Einführung gab Tobias Widmer aus dem IBM Rational Research Lab in Zürich. Martin LIppert zeigte, wie dieser Przess im eigenen Unternehmen verwendet werden kann. Und Erich Gamma (er hielt die Keynote) zeigte, wie IBM den Eclipse Way in ein Tool namens Jazz packt.
JAX Jogger nud BallroomNach den vielen Sessions und Keynotes tat es ganz gut, durch den nahe gelegenen Park zu rennen. dazu wurden wir mit T-Shirts ausgerüstet - dass ja keiner verlohren geht.
Am Abend fand dann noch ein Balroom statt, an welchem man an diversen Rundtischen über verschiedene Themen diskutieren konnte. Ich unterhielt mich auf englisch über einige Aspekte der SW-Architektur (refresh my English).
Nun schmerzt mein Rücken, ich vermisse meinen verstellbaren Pult ;-)