- Maven 2
- Keynote zu JBuilder
- JGoodies
Maven 2
Ja, zu Maven ist soviel zu sagen, dass es einen Paradigmenwechsel zu Ant darstellt. Von den build-Skripts kommt man zu Projektkonfigurationen. Man erreicht damit viel mehr Standardisierung (so sind etwa die Verzeichnisstrukturen definiert, jedes Skript darf nur einen Autput, ein sogenanntes Artifact haben, etc.). Dafür erhält man aber aber eine viel sauberere Reportierung und Versionierung. Maven sorgt selber dafür, dass zu meinem Projekt das richtige jar-File in der richtigen Version gepackt wird. Es holt Open-Source Bibliotheken gar aus einem globalen Repository im Netz. Die Reporte beinhalten nicht nur den continuierlichen Build-Zyklus, sondern dazu gleich auch Javadoc, Code-Coverage und Bugreports.
Ich würde also den Referenten in seinem Statement unterstützen. Spart Zeit, steigert Qualität. Aber erst wenn es dann mal aufgesetzt und die Projekte von Ant migriert sind.
JBuilder - wo gehen IDEs hin?
David Intersimone von CodeGear sprach darüber, wie man vom Arbeiten mit einfachen Texteditoren und kompilieren auf der Konsole zu immer mächtigeren Tools gekommen ist. Heutzutage spielt dabei vor allem die Team-Kollaboration eine immer wichtigere Rolle. Heutige IDEs erlauben auch Chat, Bugreporting, Continuous Integration/Build gleich in der Entwicklungsumgebung drin. Seine Prognose, wohin es gehen wird ist:
- SOA Unterstützung (Service Oriented Architecture)
- Rich Client and AJAX
- Embedded and Server Software in one
- ganzer SW Prozess gleich in der IDE (siehe Jazz)
- Concurrency Programming unterstützt durch IDE (siehe Concurrency)
- Multi Language (programming and spoken) (siehe Birth of a Feader)
- Team collaboration
- Mashups (Komponenten grafisch zusammenklicken)
JGoodies
It's easy to programm Swing badly! Und genau das Gegenteil strebt Karsten Lentsch mit seinen Tools und Libraries von JGoodies an. Er zeigte ein paar Verbote und Gebote die man in Swing beachten sollte auf.
Verbote sind nach ihm:
- Finger weg von Farben (wenn man keine Ahnung davon hat)
- Nutze die Desktop Schriften
- Icons sollen zum Desktop passen
Seine Gebote:
- Möglichst alles Störende entfernen
- Eine Konsistenz von Grösse, Reihenfolge und Schriften erreichen
- viel Leerraum verwenden
- Gruppieren, was zusammengehört
- Borders weglassen
Auf seiner Seite finden sich einige weiterführende Artikel. War wirklich cool, zu sehen, was er mit solchen Regeln erreicht. Aus Swing werden so schöne Oberflächen, wie sie auch in Windows Vista zu sehen sind.

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